Die US-Aktienindizes gaben am Montag im Laufe des Handelstages aufgrund geopolitischer Bedenken im Nahen Osten im Zusammenhang mit der militärischen Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran nach.
Die US-amerikanisch-israelischen Angriffe führten Berichten zufolge zur Tötung des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei. Diese Entwicklung wird als ein wichtiger Wendepunkt für die Islamische Republik und als eines der bedeutendsten Ereignisse seit 1979 angesehen.
Als Reaktion darauf kündigten iranische Offizielle eine harte Vergeltung an, was die Befürchtung verstärkte, dass sich der Konflikt weiter in der Region ausbreiten könnte, insbesondere da in mehreren Städten der Golfstaaten Explosionen gemeldet wurden.
US-Präsident Donald Trump sagte in einem Interview mit CNBC, dass die US-Militäroperationen im Iran schneller voranschreiten als geplant.
Analysten gehen davon aus, dass die Preisentwicklung am Ölmarkt davon abhängen wird, ob die Kämpfe zu Störungen der Schifffahrt durch die Straße von Hormus führen – dem weltweit wichtigsten Engpass für Rohöllieferungen. Jede anhaltende Unterbrechung könnte die globalen Energiemärkte stark beeinträchtigen und den Inflationsdruck erneut anheizen.
Unterdessen trüben weiterhin Befürchtungen, dass eine zunehmende Automatisierung Geschäftsmodelle untergraben und Entlassungswellen auslösen könnte, die gesamtwirtschaftlichen Aussichten.
Im Handelsverlauf verzeichnete der Dow Jones Industrial Average um 16:36 Uhr GMT einen Rückgang von 0,5 % (rund 265 Punkte) auf 48.713 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 sank um 0,4 % (rund 27 Punkte) auf 6.851 Punkte, während der Nasdaq Composite um 0,2 % (rund 45 Punkte) auf 22.618 Punkte nachgab.