Die US-Aktienindizes gaben am Donnerstag nach, angetrieben von einem erneuten Ausverkauf bei Software- und Technologieaktien, während starke Arbeitsmarktdaten die Erwartungen an Zinssenkungen durch die Zentralbank dämpften.
Die Befürchtungen hinsichtlich Störungen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz lösten im laufenden Monat starke Volatilität an der Wall Street aus und setzten Branchen wie Software, Rechtsdienstleistungen und Vermögensverwaltung unter Druck. Zuletzt geriet der Transportsektor in den Fokus dieser Befürchtungen.
Trotzdem wird im Juni noch mindestens eine Zinssenkung erwartet, obwohl die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve die Kreditkosten unverändert lässt, nach der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten am Mittwoch laut dem FedWatch-Tool der CME Group auf fast 40 % gestiegen ist, verglichen mit 24,8 % zuvor.
Weitere Wirtschaftsdaten, die in dieser Woche erwartet werden, könnten die Marktentwicklung beeinflussen. Dazu gehört auch der Verbraucherpreisindex – ein wichtiger Indikator für die Inflation –, dessen Veröffentlichung für Freitag geplant ist.
Im Handel fiel der Dow Jones Industrial Average bis 18:07 Uhr GMT um 1,2 % (bzw. 590 Punkte) auf 49.530 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 Index sank um 1,2 % (bzw. 83 Punkte) auf 6.858 Punkte, während der Nasdaq Composite um 1,6 % (bzw. 375 Punkte) auf 22.690 Punkte nachgab.