Der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, deutete in seiner Rede auf dem Symposium in Jackson Hole am Freitag an, dass eine Zinssenkung in der kommenden Zeit möglich sein könnte, betonte jedoch, dass die erhöhte Unsicherheit die Aufgabe der Geldpolitiker erschwere.
Powell bestätigte, dass der Arbeitsmarkt weiterhin stark sei und die Wirtschaft sich als widerstandsfähig erwiesen habe, merkte jedoch an, dass die Risiken in letzter Zeit zugenommen hätten. Er erklärte, dass die Zölle die Inflation wieder in die Höhe treiben könnten, was die Fed zu vermeiden versuche.
Er wies darauf hin, dass der Leitzins derzeit rund ein Prozent niedriger sei als vor einem Jahr und dass die niedrige Arbeitslosigkeit der Fed Spielraum für eine vorsichtige Anpassung ihrer Geldpolitik gebe. Er fügte hinzu, dass die Grunderwartungen und eine veränderte Risikoverteilung tatsächlich eine Überprüfung der aktuellen Haltung rechtfertigen könnten.
Powell sagte, dass die Entscheidungen des Offenmarktausschusses der US-Notenbank „ausschließlich von den Daten abhängen“ würden, und bekräftigte damit die Verpflichtung der Zentralbank, eine Inflationsrate von zwei Prozent zu erreichen, um die langfristigen Erwartungen stabil zu halten.
In seiner Einschätzung der Wirtschaftslage stellte Powell fest, dass sich das Beschäftigungswachstum verlangsamt habe und die Verbraucherausgaben zurückgegangen seien. Er betonte, dass Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt in einem „ungewöhnlichen“ Gleichgewicht stünden. Er betonte zudem, dass die Geldpolitik alle fünf Jahre überprüft werde, um sie an strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft anzupassen.
Die Palladiumpreise stiegen am Freitag angesichts eines schwächeren US-Dollars gegenüber den meisten wichtigen Währungen, als die Märkte die Rede des Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, in Jackson Hole verfolgten.
MehrDer Bitcoin-Kurs fiel am Freitag und setzte damit die starken Rückgänge fort, die bereits zu Beginn dieser Woche verzeichnet wurden. Die Risikobereitschaft ließ angesichts wachsender Zweifel an einer Zinssenkung in den USA vor der mit Spannung erwarteten Rede des Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, nach.
MehrDie Ölpreise blieben am Freitag nahezu stabil, da die Hoffnungen auf ein baldiges Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine schwanden und die Preise damit auf ihren ersten wöchentlichen Anstieg seit drei Wochen zusteuerten.
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