Der AUD/USD schwankte in den letzten Tagen und versuchte, an Aufwärtsdynamik zu gewinnen, die zu einer Erholung und einem erneuten Anstieg beitragen könnte. Dabei bemühte er sich, die deutlich überkauften Zustände der Relative-Stärke-Indikatoren abzubauen, insbesondere angesichts der negativen Signale dieser Indikatoren. Kurzfristig dominierte der Hauptaufwärtstrend, wobei der Kurs entlang einer unterstützenden Trendlinie verlief und der positive Druck durch den Handel über dem EMA50 anhielt, was die Chancen auf eine kurzfristige Erholung verstärkte.
Das Währungspaar USDCAD konnte seine jüngsten Gewinne im Tagesverlauf halten und versucht, einen Teil der vorherigen Verluste wieder wettzumachen. Es steht jedoch weiterhin unter negativem und dynamischem Druck, da es unter dem EMA50 notiert, was die Stabilität und Dominanz des kurzfristigen Abwärtstrends unterstreicht. Das Paar bewegt sich zudem entlang einer Abwärtstrendlinie, die diese Richtung bestätigt.
Im Hintergrund zeichnet sich bei den Relative-Strength-Indikatoren ein negatives Crossover ab, nachdem diese ein stark überkauftes Niveau erreicht haben. Dieses ist im Vergleich zur Kursentwicklung des Währungspaares übertrieben und deutet auf die mögliche Bildung einer bärischen Divergenz hin.
Das Währungspaar USDJPY setzte seinen Aufwärtstrend im jüngsten Tageshandel fort, unterstützt durch positive Signale der Relative-Stärke-Indikatoren, nachdem der vorherige überkaufte Zustand abgebaut worden war, als Versuch, den kurzfristigen Abwärtstrend zu korrigieren.
Allerdings steht das Währungspaar weiterhin unter negativem dynamischem Druck, da es nach wie vor unter dem EMA50 notiert, was die Chancen auf eine vollständige Erholung in naher Zukunft einschränkt.
Das Währungspaar GBP/USD gab im Tagesverlauf nach, nachdem es den Widerstand bei 1,3640 erreicht hatte, der bereits in unserer vorherigen Analyse als Kursziel definiert war. Nun versucht das Paar, ein höheres Tief zu bilden, das als Basis dienen könnte, um die für die Fortsetzung der Erholung notwendige positive Dynamik wiederzuerlangen.
Dies geschieht, während das Währungspaar weiterhin dynamische Unterstützung durch den Handel über dem EMA50 erhält. Im Hintergrund lässt sich zudem der Beginn einer bullischen Divergenz bei den Relative-Stärke-Indikatoren beobachten, nachdem diese ein stark überverkauftes Niveau erreicht hatten, das im Vergleich zur Kursbewegung des Paares übertrieben ist. Gleichzeitig zeichnet sich ein positives Crossover ab.