Ethereum (ETHUSD) bewegt sich weiterhin in einer volatilen Spanne und versucht, die überkaufte Lage anhand der relativen Stärkeindikatoren (RSI) zu lockern, die nun negative Signale generieren. Gleichzeitig wird der Kurs durch den Handel über dem EMA50 gestützt, was ihm positive Dynamik verleiht und den kurzfristigen Aufwärtstrend verstärken könnte, falls die aktuellen Widerstandsniveaus durchbrochen werden. Trotz dieser Unterstützung bleibt der vorherrschende Trend jedoch bärisch.
Solange der Widerstand bei 1.700 US-Dollar hält, gehen wir daher eher von einem Kursrückgang bei Ethereum in den kommenden Handelssitzungen aus, mit einem nächsten Kursziel nach unten bei 1.600 US-Dollar.
Brent-Rohöl setzte seine Verluste im jüngsten Tageshandel fort und durchbrach die Unterstützungsmarke von 86,60 US-Dollar, die zuvor eines unserer Kursziele nach unten war. Der Preis steht weiterhin unter Druck, da er unterhalb des EMA50 notiert, was den vorherrschenden kurzfristigen Abwärtstrend verstärkt.
Gleichzeitig haben die relativen Stärkeindikatoren nach Erreichen stark überverkaufter Niveaus begonnen, positive Signale zu generieren. Dies könnte dem Markt helfen, sich zu stabilisieren und eine kurze Pause einzulegen, bevor er möglicherweise seinen Abwärtstrend fortsetzt.
Bitcoin (BTCUSD) bewegt sich in einer volatilen Spanne und versucht, genügend Aufwärtsdynamik aufzubauen, um die wichtige Widerstandsmarke von 64.000 US-Dollar zu durchbrechen. Gleichzeitig versucht die Kryptowährung, ihre überkaufte Lage zu entspannen, wobei die relativen Stärkeindikatoren beginnen, negative Signale zu generieren.
Trotzdem erhält der Kurs weiterhin Unterstützung durch den Handel über dem EMA50, was die Chancen auf weitere Kursgewinne in naher Zukunft erhöht. Bitcoin bewegt sich zudem entlang einer kurzfristigen, korrigierenden Aufwärtstrendlinie.
Der Rohölpreis gab im jüngsten Tagesverlauf weiter nach und erreichte die wichtige Unterstützungsmarke von 82,00 US-Dollar, die unser vorheriges Kursziel nach unten darstellte. Der kurzfristige Trend bleibt bärisch, gestützt durch eine absteigende Trendlinie und den anhaltenden Druck durch den Handel unterhalb des EMA50.
Allerdings zeigen die relativen Stärkeindikatoren nach dem Erreichen stark überverkaufter Werte nun einen Aufwärtstrend an – ein Signal, das dazu beitragen könnte, weitere Verluste kurzfristig zu begrenzen.