Gold konnte seine Verluste vom Wochenbeginn reduzieren und profitierte dabei von seiner Stabilität an der Unterstützung des EMA50, die eine dynamische Unterstützung bot, die dazu beitrug, dass er wieder etwas positive Dynamik entwickelte und sich schnell erholte.
Nach dem Verlassen des bärischen Korrekturkanals, der seine Bewegungen auf kurzfristiger Basis organisierte, herrscht negativer Druck. Hinzu kommt das negative Signal der Relative-Stärke-Indikatoren, was die Erholungschancen einschränken und die Wahrscheinlichkeit für weitere Kursverluste im bevorstehenden Handel erhöhen könnte.
Der EUR/USD gab zu Beginn der Handelswoche nach und bildete eine Kurslücke, die zum Durchbruch einer technischen Formation im Tagesverlauf führte. Diese Formation, ein steigendes Keilmuster, signalisierte Verkaufsdruck. Begleitet wurde diese Bewegung von einer negativen Divergenz der Relative-Stärke-Indikatoren, deren negative Signale die Wahrscheinlichkeit eines anhaltenden Abwärtstrends in naher Zukunft verstärkten.
Trotz dieser negativen Entwicklung gibt es einige unterstützende Faktoren, die weiterhin Gültigkeit haben: Der Kurs notiert weiterhin über dem EMA50, der eine wichtige dynamische Unterstützung darstellt, außerdem setzt sich der bullische Korrekturtrend fort und der Kurs verläuft entlang der unterstützenden Trendlinie.
Der Bitcoin-Kurs konnte seine Gewinne im jüngsten Intraday-Handel ausbauen und bestätigte damit einen Ausbruch über die wichtige Widerstandsmarke von 71.500 US-Dollar.
Der Kurs wird weiterhin durch den anhaltenden Handel über dem EMA50 gestützt, begleitet von einer kurzfristigen Aufwärtsbewegung entlang einer Aufwärtstrendlinie, die diese positive Struktur verstärkt. Andererseits deuten die relativen Stärkeindikatoren nach Erreichen überkaufter Niveaus auf negative Signale hin, was die jüngste Aufwärtsdynamik begrenzt hat.
Die Rohölpreise zeigten im Tagesverlauf ein volatiles und seitwärts tendierendes Verhalten und blieben stabil unterhalb der wichtigen Widerstandsmarke von 94,70 US-Dollar. Der anhaltende Abwärtsdruck, der durch den Handel unterhalb des EMA50 entsteht, verringert die Chancen auf eine kurzfristige Erholung, insbesondere angesichts der vorherrschenden kurzfristigen Korrekturwelle. Andererseits zeichnen sich erste positive Signale von den Relative-Stärke-Indikatoren ab, die dem Preis vorübergehend Unterstützung und eine leichte Aufwärtsdynamik verleihen.