Der Goldpreis schwankte in den letzten Handelssitzungen, da die Märkte vorsichtig bleiben und das Edelmetall angesichts des anhaltenden technischen Drucks, der Erholungsversuche weiterhin einschränkt, Schwierigkeiten hat, eine nachhaltige Aufwärtsdynamik aufzubauen.
Dieser Druck wird durch das Auftreten einer bärischen Divergenz bei den Relative-Stärke-Indikatoren nach Erreichen stark überkaufter Niveaus sowie durch neue negative Signale der Indikatoren verstärkt. Gleichzeitig notiert Gold weiterhin unterhalb des EMA50 und bewegt sich entlang einer absteigenden Trendlinie, was die Fortsetzung des kurzfristigen Abwärtstrends stützt und den Verkaufsdruck aufrechterhält.
Das EUR/USD-Währungspaar setzt seinen Abwärtstrend fort und baut seine jüngsten Verluste aus, nachdem es die Unterstützung bei 1,1430, einem unserer vorherigen Kursziele, unterschritten hat. Dieser Kursverfall bestätigt den anhaltenden Verkaufsdruck und spiegelt eine schwache Kaufdynamik wider, da das Paar Mühe hat, sich über wichtigen Unterstützungszonen zu halten.
Die Aussichten bleiben bärisch, solange das Währungspaar unter dem EMA50 notiert und sich in einem dominanten kurzfristigen Abwärtstrend befindet. Relative-Stärke-Indikatoren zeigen nach Erreichen des überverkauften Bereichs nun ein positives Crossover an, was den Abwärtsdruck vorübergehend verringern und begrenzte Erholungen oder eine Seitwärtsbewegung auslösen könnte.
Bitcoin gab im jüngsten Intraday-Handel nach, nachdem er kurzfristig eine wichtige Abwärtstrendlinie durchbrochen hatte. Da er es schaffte, den EMA50 zu überschreiten und damit den negativen Druck zu überwinden, stellen die aktuellen Rückgänge einen Versuch dar, wieder Aufwärtsdynamik zu gewinnen, die ihm helfen könnte, diese Gewinne in naher Zukunft wieder aufzunehmen, insbesondere wenn er seine aktuellen Unterstützungsniveaus halten kann.
Der Rohölpreis sank wie erwartet in unserer ersten Analyse für heute, da der kurzfristige Abwärtstrend vorherrschte und der Kurs entlang einer unterstützenden Trendlinie verlief. Zudem setzte sich der negative Druck aufgrund des Kurses unterhalb des EMA50 fort, wobei trotz des Erreichens überverkaufter Niveaus negative Signale von den Relative-Stärke-Indikatoren auftraten.