Gold setzte seinen Kursrückgang im Tagesverlauf fort und durchbrach die Unterstützungsmarke von 4.100 US-Dollar, unser letztes Kursziel aus der vorherigen Analyse. Dieser Rückgang erfolgte trotz weiterhin stark überverkaufter relativer Stärkeindikatoren, was auf eine schwache Reaktion auf Erholungsversuche hindeutet und die Stärke des Abwärtstrends bestätigt.
Der Abwärtsdruck nimmt zu, da Gold unter dem EMA50 notiert, der als dynamischer Widerstand wirkt und eine Erholung begrenzt. Der Kurs bewegt sich zudem entlang absteigender Trendlinien, was die bärische Struktur verstärkt und den anhaltenden Abwärtstrend unterstützt.
Das EUR/USD-Währungspaar steht weiterhin unter Druck und notiert in den letzten Handelssitzungen weiter niedriger, da anhaltende negative Faktoren eine Erholung verhindern. Der Kurs liegt weiterhin unterhalb des EMA50, der als dynamischer Widerstand fungiert und die Chancen auf eine kurzfristige Aufwärtsbewegung verringert.
Diese Faktoren bestätigen den anhaltenden kurzfristigen Abwärtstrend. Das Währungspaar bewegt sich entlang einer fallenden Trendlinie, was die negative Prognose stützt. Gleichzeitig liefern die Relative-Stärke-Indikatoren erneut bärische Signale, die auf eine nachlassende Kaufdynamik hindeuten und die Wahrscheinlichkeit weiterer Kursverluste in der kommenden Zeit erhöhen, sofern keine unterstützenden technischen Signale zur Trendwende auftreten.
Bitcoin (BTCUSD) verzeichnete im jüngsten Intraday-Handel vorsichtige Gewinne, unterstützt durch das Auftreten positiver Signale der Relative-Stärke-Indikatoren, nachdem er überverkaufte Niveaus erreicht hatte. Er versuchte, einige frühere Verluste wieder wettzumachen, während der negative Druck aufgrund des Handels unterhalb des EMA50 anhielt und die Stabilität und Dominanz des vorherrschenden Abwärtstrends auf kurzfristiger Basis verstärkte.
Die Rohölpreise stiegen im jüngsten Intraday-Handel, unterstützt durch das Auftreten von Relative-Stärke-Indikatoren, und erreichten den Widerstand des EMA50. Sollte sich dieses Niveau stabilisieren, drohen die jüngsten Gewinne durch eine negative Gegenbewegung, insbesondere angesichts des kurzfristig vorherrschenden bärischen Korrekturtrends. Die Preisbewegung entlang der unterstützenden Trendlinie stützt diesen Weg bis jetzt.