EUR/USD gab im jüngsten Intraday-Handel leicht nach, nachdem das Währungspaar die aktuelle Widerstandsmarke bei 1,1730 erreicht hatte. Dieser Rückgang dürfte eine natürliche Gewinnmitnahme nach der vorangegangenen Aufwärtsbewegung darstellen, da das Paar versucht, die nötige Dynamik für einen Durchbruch über diesen Widerstand wieder aufzubauen. Gleichzeitig werden überkaufte Positionen, gemessen an den Relative-Stärke-Indikatoren, abgebaut, insbesondere durch das Auftreten eines negativen Crossovers.
Trotzdem bleibt der Gesamtausblick positiv. Das Währungspaar hat einen bärischen Korrekturkanal verlassen und notiert weiterhin über seinem EMA50, der eine dynamische Unterstützung bietet und die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Aufwärtsbewegung in naher Zukunft erhöht.
Bitcoin (BTCUSD) legte im letzten Handelstag zu, gestützt durch positive Signale der Relative-Stärke-Indikatoren und die Stabilität der Unterstützung bei 75.500 US-Dollar. Andererseits dominiert kurzfristig der bärische Korrekturtrend, da der Kurs innerhalb eines steilen Abwärtskanals handelt. Der anhaltende negative Druck, der vom Handel unterhalb des EMA50 ausgeht, verringert die Chancen auf eine vollständige Erholung in naher Zukunft.
Die Rohölpreise gaben im jüngsten Tagesverlauf weiter nach, in dem Bestreben, ein höheres Tief als Basis zu finden, um die für die Erholung notwendige positive Dynamik zu gewinnen. Dies geschah inmitten negativer Signale der Relative-Stärke-Indikatoren, die sich auf die Unterstützung bei 101,50 US-Dollar konzentrierten. Gleichzeitig setzte sich die dynamische Unterstützung durch den Handel über dem EMA50 fort, was die Stabilität und Dominanz des kurzfristigen Aufwärtstrends unterstreicht.
Gold konnte sich im jüngsten Intraday-Handel mit starken Gewinnen stabilisieren und testete kurzfristig die kleinere Abwärtstrendlinie. Gleichzeitig hielt der negative Druck an, der durch den Handel unterhalb des EMA50 entstand, was die Chancen auf eine vollständige Erholung in naher Zukunft verringerte. Dies galt insbesondere vor dem Hintergrund der beginnenden Ausbildung einer negativen Divergenz bei den Relative-Stärke-Indikatoren, nachdem überkaufte Niveaus erreicht worden waren, die im Vergleich zur Kursbewegung übertrieben hoch waren und mit dem Auftreten eines negativen Crossovers einhergingen.