Ethereum (ETHUSD) steht weiterhin unter Druck und bewegt sich seit Kurzem auf einem niedrigeren Niveau, wobei ein Durchbruch der wichtigen Unterstützung bei 2.265 US-Dollar bevorsteht. Der Kurs wird durch eine kurzfristige Abwärtskorrektur und den anhaltenden negativen Druck durch den Handel unterhalb des EMA50 beeinflusst, was die Chancen auf eine nachhaltige Erholung in naher Zukunft verringert.
Andererseits zeichnen sich bei den relativen Stärkeindikatoren positive Signale ab, was dazu beigetragen hat, die jüngsten Verluste zu begrenzen.
Die Preise für Brent-Rohöl gaben in den letzten Handelssitzungen nach, belastet durch den anhaltenden Abwärtsdruck durch den Handel unterhalb des EMA50, was Erholungsversuche bremste. Dies geschah trotz des kurzfristig dominanten Aufwärtstrends, bei dem sich die Preise entlang einer unterstützenden Aufwärtstrendlinie bewegten.
Wir beobachten außerdem den Beginn einer positiven Divergenz bei den Relative-Strength-Indikatoren, nachdem diese im Vergleich zur tatsächlichen Kursbewegung ein stark überverkauftes Niveau erreicht hatten, während gleichzeitig positive Signale von diesen Indikatoren ausgehen.
Bitcoin (BTCUSD) zeigt auf dem kurzfristigen Zeitrahmen volatile Kursbewegungen, gestützt durch die Stabilität der Unterstützung bei 79.000 US-Dollar sowie durch positive Signale der relativen Stärkeindikatoren, nachdem der Kurs zuvor stark überverkauft war.
Der Preis wird jedoch weiterhin durch den Bruch einer wichtigen Aufwärtstrendlinie im kurzfristigen Chart beeinträchtigt, während der negative dynamische Druck anhält, da Bitcoin unter dem EMA50 gehandelt wird, was den negativen Druck auf den Preis verstärkt.
Die Rohölpreise zeigen kurzfristig starke Schwankungen, da der Markt versucht, positive Impulse zu gewinnen, die zu einer Erholung und einem erneuten Preisanstieg führen könnten. Diese Entwicklung wird durch den Handel über dem EMA50 gestützt, während der kurzfristige Haupttrend weiterhin positiv ist.
Im Hintergrund lässt sich die Bildung einer positiven Divergenz bei den Relative-Stärke-Indikatoren beobachten, nachdem diese im Vergleich zur Kursentwicklung übertrieben stark überverkaufte Niveaus erreicht hatten. Nun zeichnen sich positive Signale ab. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Kurserholung.