Der Silberpreis gab im letzten Handelstag nach, nachdem er die Widerstandsmarke von 92,35 $, die in unserer vorherigen Analyse als erwartetes Kursziel galt, stabilisiert hatte. Ziel war es, die Gewinne der vorherigen Anstiege zu realisieren und ein Aufwärtsmomentum zu gewinnen, das zu einer Erholung und einem erneuten Anstieg führen könnte. Dabei versuchte der Preis, seine überkaufte Lage anhand der relativen Stärkeindikatoren abzubauen. Gleichzeitig setzte sich die dynamische Unterstützung durch den Handel über dem EMA50 fort, was die Chancen auf eine Preiserholung erhöhte, insbesondere da der Kurs kurzfristig entlang der wichtigsten Aufwärtstrendlinie verlief.
Der USD/CHF-Kurs schwankte um seine letzten Tagesniveaus und versuchte, an Aufwärtsdynamik zu gewinnen, die ihm helfen könnte, zu steigen und den hartnäckigen Widerstand bei 0,8015 anzugreifen. Dies geschah inmitten des vorherrschenden kurzfristigen Aufwärtstrends, wobei der Kurs entlang einer unterstützenden Trendlinie gehandelt wurde und der positive Druck aufgrund des Handels über dem EMA50 anhielt. Zudem traten nach Erreichen des überverkauften Bereichs positive, sich überschneidende Signale bei den Relative-Stärke-Indikatoren auf.
Der NZD/USD-Kurs gab im letzten Handelstag nach, da der bärische Korrekturtrend vorherrschte und der Kurs kurzfristig innerhalb einer Kanalspanne handelte. Der negative Druck hielt an, da der Kurs unterhalb des EMA50 notierte, was die Chancen auf eine kurzfristige Erholung verringerte. Dies galt insbesondere angesichts der negativen Signale der Relative-Stärke-Indikatoren, nachdem der überverkaufte Zustand abgebaut worden war und damit der Weg für weitere Abwärtsbewegungen geebnet wurde.
Der AUD/USD-Kurs gab im letzten Handelstag auf dem Intraday-Niveau nach, da der negative Druck aufgrund des Handels unterhalb des EMA50 anhielt. Dies verringert die Chancen auf eine nachhaltige Erholung kurzfristig und auf ein Überschreiten der Unterstützung der wichtigsten Aufwärtstrendlinie, was auf eine Fortsetzung der Abwärtskorrekturwelle kurzfristig hindeutet. Dies gilt insbesondere nach dem Abbau der überverkauften Bereiche anhand der Relative-Stärke-Indikatoren, was den Weg für weitere Verluste ebnet.