Der Rohölpreis blieb im jüngsten Tageshandel niedriger und notierte unter der Unterstützungsmarke von 88,00 US-Dollar, womit der Ausbruch nach unten bestätigt wurde. Kurzfristig dominiert eine starke Abwärtskorrektur. Der negative Druck hält auch aufgrund des Handels unterhalb des 50-Tage-EMA an, was die Chancen auf eine vollständige Erholung in naher Zukunft verringert.
Andererseits zeichnet sich nach Erreichen eines stark überverkauften Niveaus ein positiver Crossover bei den Relative-Strength-Indikatoren ab, was dazu beitragen könnte, dass sich der Preis in der kommenden Zeit vorübergehend stabilisiert.
Der Silberpreis schwankte im jüngsten Tagesverlauf, beeinflusst durch das Testen des Widerstands seines EMA50, wodurch die zuvor erzielten starken Kursgewinne gestoppt wurden. Das Edelmetall versucht nun, positive Dynamik zu entwickeln, um diesen negativen Druck zu überwinden. Gleichzeitig versucht es, die überkauften Zustände der Relative-Stärke-Indikatoren zu lockern, nachdem diese eine negative Divergenz gebildet hatten, da sie im Vergleich zur Kursentwicklung ein extrem überkauftes Niveau erreichten und erste negative Signale auftraten.
Der Goldpreis legte im jüngsten Tagesverlauf zu und durchbrach seinen EMA50. Dadurch wurde der negative Druck, der den Preis belastet hatte, beseitigt. Dies führte zu einem Ausbruch über eine kurzfristige, leichte Abwärtstrendlinie und signalisiert die Entschlossenheit des Preises, in naher Zukunft weiter zu steigen.
Andererseits beobachten wir den Beginn eines negativen Crossovers bei den Relative-Strength-Indikatoren, nachdem diese ein stark überkauftes Niveau erreicht haben. Dies könnte weitere Kursgewinne vorübergehend begrenzen, da der Markt einen Teil dieser überkauften Lage abbauen muss, bevor er seine Aufwärtsbewegung wieder aufnehmen kann.
Das EUR/USD-Währungspaar schwankte in den letzten Handelstagen und gab unter dem Druck des wichtigen Widerstands bei 1,1660 nach. Das Paar versucht, positive Dynamik zu entwickeln, um diesen Widerstand zu durchbrechen. Gleichzeitig lockert es die deutlich überkauften Zustände, die sich in den Relative-Stärke-Indikatoren widerspiegeln, insbesondere da diese nun negative Signale aussenden. Unterstützung fand das Paar am EMA50, was ihm positive Dynamik verlieh und zu dieser Volatilität beitrug.