Der Goldpreis schloss nach einer Reihe von Verlusten im letzten Handel und erreichte die Unterstützung bei 4.550 US-Dollar, ein Ziel, das in unserer letzten Analyse erwartet worden war. Dies geschah inmitten des vorherrschenden bärischen Korrekturtrends auf kurzfristiger Basis und des anhaltenden negativen Drucks aufgrund des Handels unterhalb des EMA50, was die Chancen auf eine nachhaltige Erholung kurzfristig verringert. Wir beobachten jedoch das Auftreten eines positiven Crossovers bei den Relative-Stärke-Indikatoren, nachdem überverkaufte Bereiche erreicht wurden. Dies könnte die bevorstehenden Verluste aufgrund des Bedarfs an einem Abbau dieser überverkauften Positionen reduzieren.
Der EUR/USD legte im Tagesverlauf zu, nachdem die Unterstützung bei 1,1630, unserem Kursziel aus der Morgenanalyse, stabil geblieben war. Diese Unterstützung verlieh dem Währungspaar positive Dynamik und half ihm, einen Teil der vorherigen Verluste wieder wettzumachen. Gleichzeitig versucht das Paar, seine deutlich überverkaufte Lage, die sich in den Relative-Stärke-Indikatoren widerspiegelt, zu lockern, insbesondere durch das beginnende positive Crossover-Signal.
Der kurzfristige, korrigierende Abwärtstrend dominiert jedoch weiterhin, und der negative Druck hält an, da das Währungspaar unter dem EMA50 notiert, was den Abwärtsdruck verstärkt.
Das Währungspaar bildete in letzter Zeit mehrere Aufwärtswellen und testete das 261,8%-Fibonacci-Extension-Level, das bei 202,20 einen wichtigen Widerstand darstellt. Dies führte zu einer Kurskorrektur, die den Kurs um 201,75 stabilisierte.
Wenn der Kurs unter diesem aktuellen Widerstand bleibt und der Stochastik-Indikator ein negatives Momentum anzeigt, könnten sich stärkere Abwärtswellen bilden, die zunächst die Marke von 201,10 anvisieren, gefolgt von erneutem Druck auf die Unterstützung bei 200,50.
Ein Ausbruch über den Widerstand und ein anhaltender Handel darüber würden dem Kurs jedoch die Möglichkeit geben, weitere Gewinne zu erzielen, zunächst in Richtung 202,60 und dann weiter bis 203,20.
Die erwartete Handelsspanne für heute liegt zwischen 201,10 und 212,20.
Trendprognose: Abwärts
Das EUR/JPY-Währungspaar bildete im gestrigen Handel eine neue Abwärtswelle und erreichte das erste Ziel bei 184,10, wo es auf das 61,8%-Fibonacci-Retracement-Niveau stieß, bevor es, wie in der beigefügten Grafik dargestellt, schnell in Richtung 184,80 zurückschnellte.
Wir bekräftigen, dass das bärische Szenario so lange gültig bleibt, wie der Hauptwiderstand bei 185,50 hält. Daher warten wir weiterhin auf eine zusätzliche negative Momentum-Akkumulation, die einen Durchbruch unter 184,10 ermöglichen und den Weg zu neuen Kurszielen bei 183,50 und 182,75 ebnen könnte.
Die erwartete Handelsspanne für heute liegt zwischen 183,50 und 185,00.
Trendprognose: Abwärts