Brent-Rohöl verzeichnete im jüngsten Tagesverlauf weiterhin starke Kursgewinne und näherte sich der wichtigen Widerstandsmarke von 112,00 US-Dollar. Dieses Niveau war eines unserer zuvor prognostizierten Kursziele. Derzeit befindet sich der Markt jedoch in einer Phase relativer Ruhe, in der der Kurs versucht, Gewinne aus den vorangegangenen Anstiegen zu realisieren und gleichzeitig eine positive Dynamik aufzubauen, die ihm helfen könnte, diese Widerstandsmarke zu durchbrechen.
Der Kurs wird weiterhin durch dynamischen Druck gestützt, da er über dem EMA50 notiert und damit die Stabilität und Dominanz des kurzfristigen Aufwärtstrends unterstreicht. Zusätzlich wird dies durch die Bewegung entlang einer Aufwärtstrendlinie sowie durch anhaltend positive Signale von Relative-Stärke-Indikatoren bestätigt, obwohl der Kurs bereits deutlich überkaufte Niveaus erreicht hat.
Der USD/CHF hält seine jüngsten Gewinne im Tagesverlauf und versucht, den kurzfristigen Abwärtstrend zu korrigieren. Das Währungspaar testet erneut die wichtige Widerstandsmarke bei 0,7840, steht aber aufgrund des Handels unterhalb des EMA50 weiterhin unter negativem und dynamischem Druck. Dies schränkt die Chancen auf eine Fortsetzung dieser vorsichtigen Korrekturgewinne in naher Zukunft ein.
Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem die Indikatoren für relative Stärke im Verhältnis zur Kursentwicklung des Währungspaares übermäßig in den überkauften Bereich vordringen, was auf die mögliche Bildung einer negativen Divergenz hindeutet, die den negativen Druck auf das Währungspaar verstärken könnte.
Der NZD/USD setzt seinen Abwärtstrend im Tagesverlauf fort, da eine kurzfristige bärische Korrekturwelle weiterhin vorherrscht. Das Währungspaar steht unter negativem und dynamischem Druck, da es unterhalb des EMA50 notiert. Dies deutet auf weiteres Verlustpotenzial in naher Zukunft hin, insbesondere angesichts der anhaltend negativen Signale der Relative-Stärke-Indikatoren, obwohl das Paar bereits deutlich überverkauft ist.
Der AUD/USD schloss mit einer Reihe aufeinanderfolgender Verluste im jüngsten Intraday-Handel und fiel unter den EMA50, wodurch er in den kommenden Bewegungen weiterem negativen Druck ausgesetzt ist und die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, dass sich seine Verluste kurzfristig ausweiten, insbesondere da nach dem Erreichen stark überkaufter Niveaus weiterhin negative Signale von den relativen Stärkeindikatoren auftauchen.